Holzmarktbericht März 2021

 

Starker Preisanstieg beim Fichten-Tannen-SÄGERUNDHOLZ

 

 

 

Während in vielen Wirtschaftsbereichen die Konjunkturentwicklung Covid19-bedingt rückläufig ist, zeigt die Bauwirtschaft weiterhin positive Tendenzen.
Dementsprechend rege ist auch die Nachfrage nach Nadelsägerundholz und auch im Westen Österreichs zieht der Markt nun langsam nach. Die Preise für Fichtenbloche ABC 4m 20cm+ sind je nach Abnehmer unterschiedlich ab Mitte Feber bis Anfang März bei unseren Abnehmern auf € 90 je Festmeter gestiegen. Nach wie vor herrscht aber eine Zurückhaltung im Einschlag. Dies ist teilweise auch auf die Witterung zurückzuführen. Sowohl hohe Schneemengen, als auch tiefe, nicht gefrorene Böden behindern die Holzernte. Die Standorte der Sägeindustrie sind daher meist mäßig bevorratet, weil auch der Import mengen- und preismäßig herausfordernder wurde. Bereitgestellte Mengen werden, sofern nicht auch hier witterungsbedingte Hemmnisse bestehen, rasch abtransportiert und zügig übernommen. Konnte bei Kiefer bislang nur eine mengenmäßige Nachfragesteigerung beobachtet werden, haben nun auch bei dieser Baumart die Preise angezogen und liegen wieder auf dem Niveau der Vorjahre. Lärche ist bei anhaltend guten Preisen zu vermarkten, das Angebot liegt aber unter der starken Nachfrage.

 

Am Laubsägerundholzmarkt ist die Nachfrage nach Eiche unvermindert stark. Dies konnte auch bei den Wertholzsubmissionen Ende Jänner beobachtet werden. Der am höchsten bebotene Stamm war jedoch eine Schwarznuss mit € 2.150,- je Festmeter. Neben der verstärkten inländischen Nachfrage nach Esche und Ahorn, belebt sich auch die Nachfrage nach Buche etwas, jedoch zu leicht reduzierten Preisen. Der Export von Esche nach Asien ist aus phytosanitären Gründen weiterhin gehemmt.

 

 

Der Markt für Nadelindustrierundholz hat sich etwas gebessert. Mit der Möglichkeit Schleifholz auch nach Kolicevo zu exportieren, hat sich auch der Schleifholzmarkt gebessert und dadurch lassen sich auch die gering anfallenden Mengen zügig absetzen.

 

 

Am Energieholzmarkt prolongieren sich ebenfalls trotz eisiger Temperaturen zu Monatsbeginn die Absatzprobleme. Mit Ausnahme Kärntens, wo einzelne größere Werke aufnahmefähig sind, trifft weiterhin großes Angebot auf eine geringe Nachfrage, die teilweise auch in der geringeren Wärmeabnahme aus der Tourismusbranche begründet ist. Qualitätsbrennholz zeichnet sich hingegen durch eine sehr gute Nachfrage aus.

 

 

Es empfiehlt sich daher die gute Nachfrage und die attraktiven Preise mit einem entsprechenden Holzeinschlag zu nutzen.

 

 

 

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