Holzmarktbericht Oktober 2021

 

Gesättigter Markt, kein Einschlag ohne vorherigen Verkauf der geplanten Holzmenge!

 

Nach dem Holzboom der letzten Monate hat sich die Nachfrage stark abgeschwächt. Die Sägewerke sind gut mit Sägerundholz versorgt, die Zufuhr ist nur gedrosselt möglich. Die Preise sind unter Druck geraten.

 

Entscheidend ist, dass jetzt nur das Holz produziert wird, das auch nachgefragt und verkauft werden kann. Es besteht die Gefahr, dass viel zu viel Holz geschlägert wird und der ohnedies bereits vorhandene Preisdruck unnötigerweise massiv verstärkt wird. Daher soll vor Beginn der Produktion der Holzverkauf mit Preis und Liefertermin geregelt werden.

Anfang Oktober fällt die behördlich verhängte Einschlagsbeschränkung in Deutschland, das auch Rundholzmengen auf den österreichischen Markt bringen wird.

Da beim Einschlag der vergangenen Woche in erster Linie Starkholz produziert wurde, ist gerade beim Starkholz die Vermarktung schwierig, während sich die Situation beim Schleif- und Faserholz deutlich gebessert hat. Auch Behaustangen sind bei attraktiven Preisen sehr gefragt.

Um den Holzmarkt zu entlasten bietet sich die Erstdurchforstung an. Die rechtzeitig durchgeführte Erstdurchforstung ist die wichtigste Pflegemaßnahme und führt zu stabilen Wäldern mit hoher Wertleistung. Die händisch durchgeführte Erstdurchforstung bis maximal 20 m Höhe wird auch mit 1000 € je ha auch gut gefördert.

Beim Laubholz ist einmal mehr die Eiche bei sehr guten Preisen ein stark nachgefragt, aber auch Buche und Esche sind gut absetzbar.

Am Energieholzmarkt hoffen wir mit der beginnenden Heizsaison mit einer Entspannung, Qualitätsbrennholz lässt sich bei attraktiven Preisen gut verkaufen.

 

 


 

 


 Starkholz